Für unsere Heimat. Für die Menschen. Für unsere SPD im Landkreis Bayreuth.
Ich bin Stephanie Hartmann-Erdal, 49 Jahre, verheiratet, Mutter von drei erwachsenen Töchtern. Aufgewachsen in Warmensteinach, lebe ich heute mit meiner Familie in Weidenberg. Ein echtes Dorfkind! Ich bin Medienfachwirtin und Inhaberin einer eigenen Werbeagentur. Als Frau, Mutter und Chefin weiß ich, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen und Menschen zu führen.
WEIL HEIMAT ZUKUNFT BRAUCHT.
Ich kandidiere, weil ich davon überzeugt bin: Unser Landkreis hat alles, was es braucht – engagierte Menschen, starke Unternehmen, großartige touristische Regionen in allen Teilen des Landkreises und ein riesiges Potenzial für mehr Aufschwung. Ich will, dass Politik wieder Vertrauen verdient – durch offenes Zuhören, ehrliche Worte und konkrete Lösungen, die auch umgesetzt werden.
MENSCHLICH. KLAR. VERLÄSSLICH.
Ich will mit Transparenz, Respekt und Entschlossenheit den Landkreis in eine verlässliche und gute Zukunft führen. Politik bedeutet für mich: Zuhören, anpacken, gemeinsam bewegen. Für ALLE Menschen im Landkreis.
Ich kandidiere nicht, weil ich eine politische Karriere geplant habe. Ich kandidiere, weil ich in meinem Leben früh gelernt habe, Verantwortung zu übernehmen – und Entscheidungen zu treffen. Als junge Frau für meine Eltern, später als Mutter für meine Kinder und jetzt als Chefin für Mitarbeiter und Kunden.
Das war nicht immer leicht und manchmal gab es auch Fehlentscheidungen. Aber es war immer ein echtes und selbstbestimmtes Leben. Und vorallem hat mich dieser Weg heute hierhergeführt – als Eure Landratskandidatin.
Ich bin Stephanie Hartmann-Erdal. 49 Jahre alt, seit 28 Jahren verheiratet, mit einem Mann der mit mir durch Dick und Dünn geht und alle meine verrückten Ideen und Projekte rückhaltlos unterstützt. Ich bin Mutter von drei erwachsenen – ganz großartigen - Töchtern, die mein Leben erst vollkommen gemacht haben und die mir mit Ihrem Zuspruch bei jeder Flaute einen kräftigen Rückenwind geben. Seit 10 Jahren bin ich selbstständig mit einer eigenen Werbeagentur und das Wichtigste: ich bin geborgen und zuhause in Weidenberg. Tief verwurzelt in meiner Heimat – dem Landkreis Bayreuth.
Aufgewachsen im Hotelbetrieb meiner Eltern in Warmensteinach, mit frischer Fichtelgebirgsluft groß geworden und ein echtes Dorfkind. Dieses Lebensgefühl in einer engen Gemeinschaft und herrlichen Umgebung würde ich nie hergeben.
Ich weiß aus eigener Erfahrung was es heißt, Verantwortung zu tragen dabei umsichtig alles unter einen Hut zu bringen. Ich habe mit meinen Eltern und später meinem Mann unser Hotel geführt, vor 10 Jahren ein neues Unternehmen gegründet. In einer Branche, in der Frauen selten Chefinnen sind, währenddessen 3 Kinder auf die Welt gebracht und großgezogen und am Ende auch meine Eltern lange gepflegt.
Ich habe früh lernen müssen, wie wichtig es ist, Dinge zu regeln, statt sie nur zu diskutieren. Meine Erfahrung hat gezeigt – es kommt selten einer vorbei, der den Zauberstab schwingt. Man muss sich selber bemühen und kümmern, deshalb bin ich sehr lösungsorientiert und nicht problemverliebt. Ich entscheide klar, handle mit Überblick und Weitsicht und stehe immer zu meinem Wort. Und aus diesem Grund bin ich heute hier. Weil ich mich entschieden habe und bereit bin, Verantwortung für unseren Landkreis zu übernehmen.
Weil ich den Mut habe, Entscheidungen zu treffen. Und weil ich glaube, dass wir genau das jetzt brauchen: Klarheit, Mut, Transparenz und den Willen, die Bevölkerung auf jedem Schritt dieses Weges mitzunehmen.
Jetzt, wo meine Töchter auf eigenen Beinen stehen und meine Eltern mich nicht mehr rund um die Uhr brauchen, will ich meine ganze Energie, meine Erfahrung, meine Entschlossenheit in den Dienst dieses Landkreises stellen – für eine lebenswerte und nachhaltige Zukunft, für unsere Kinder, für unsere Familien, für unsere Eltern und unsere ganze Gemeinschaft.
Ich will auch Landrätin werden, weil ich sehe, wie sich der Ton in der Politik verändert. Weil Härte, Pauschalisierungen und Angstmacherei den Diskurs vergiften. Weil Hilfen für Schwache zunehmend, nur als „Kostenfaktor“ behandelt werden. Und weil ich nicht zusehen will, wie die Politik das Vertrauen der Menschen verspielt.
Ich will Brücken bauen statt Gräben vertiefen. Ich will, dass politische Arbeit wieder für Lösungen steht – nicht für parteipolitisches Taktieren. Und ich will, dass wir gemeinsam sagen können: Ja – dafür stehen wir. Das ist sozial und demokratisch.
Ich stehe für eine Politik, die auch anführen kann und vor allem aber deutlich wirkt. Ich will Spaltungen überwinden, Barrieren abbauen, Lösungen suchen – gemeinsam mit der Verwaltung, dem Kreistag und allen Kommunen im Landkreis. Nicht jeder für sich – sondern wir alle gemeinsam.
Vielleicht liegt dieser Antrieb auch in meiner Geschichte. Das Parteibuch habe ich von meinem Vater schon in die Wiege gelegt bekommen – und mit den Erzählungen über meinen Urgroßvater Matthäus Herrmann bin ich aufgewachsen. Er war Lokführer und Gewerkschafter, Mitbegründer der Eisenbahner-Baugenossenschaft in Nürnberg, saß für die SPD im Bayerischen Landtag und im Bundestag.
Er war ein Mann, der nicht nur für sich gesprochen hat, sondern für viele – in einer Zeit, in der das gefährlich war. 1933 kam er ins KZ Dachau, 1944 wurde er wegen Mitwisserschaft am Attentat auf Hitler erneut verhaftet. Nach dem Krieg baute er wieder mit auf – als Vizepräsident des Bayerischen Landtags, als Gewerkschafter, als Sozialdemokrat. Dieses Vermächtnis lebt in mir weiter. Kämpfen und Handeln liegt mir im Blut.
Gerade deshalb möchte ich auch etwas zu einem Thema sagen, das in vielen Gesprächen immer wieder auftaucht: das vermeintliche Ungleichgewicht bei Förderungen zwischen Nord und Süd. Ich höre oft, dass nur der Norden vom Landkreis profitiert – doch das greift zu kurz. Wer das Fichtelgebirge kennt, weiß: Vor 25, 30 Jahren sah die Situation ganz anders aus. Die Region hat durch zahlreiche Insolvenzen in Gastronomie und Hotellerie fast ihre wirtschaftliche Substanz verloren. Viele Familienbetriebe haben damals alles verloren – auch unser Hotelbetrieb war da mittendrin.
Förderungen, Strukturhilfen und Investitionen haben jetzt geholfen, die Region wieder zu stärken. Und es ist vieles erst noch im Aufbau.
Ich stehe voll und ganz hinter der Seilbahn Ochsenkopf. Und um das Projekt zu vollenden, braucht’s noch viele weiter Ideen – wie zum Beispiel den Bikepark. Das Fichtelgebirge ist einfach eine Tourismusregion. Die Kommunen dort leben vom Tourismus. Solche Projekte können sie nicht alleine schultern und daher ist es gut und richtig, dass der Landkreis hier zur Seite steht. Und letztlich profitiert der gesamte Landkreis, wenn ein Projekt in einer Region Arbeitsplätze schafft oder Tourismus anzieht. Dann wirkt das auf uns alle.
Gleichzeitig darf aber niemand übersehen: Auch andere Kommunen im Landkreis stehen auch vor großen Herausforderungen. Diese Orte haben genauso Anspruch auf Unterstützung, auf Impulse, auf Entwicklung. Der Landkreis kann und darf nicht in Himmelsrichtungen zerfallen. Wir gehören zusammen. Und wir profitieren alle von Investitionen – egal ob sie in Fichtelberg, Mistelbach, Gefrees oder Speichersdorf stattfinden.
Der Zusammenhalt aller Gemeinden muss wieder stärker werden – nicht trennende Vorwürfe und Besserwisserei. Wir brauchen kein Gegeneinander, sondern ein Miteinander. Eine Landrätin muss dabei alle im Blick haben, nicht nur einzelne Regionen.
Ich kann verstehen, wenn sich der südliche Landkreis vernachlässigt fühlt, wenn man die hohen Beträge sieht, die in den vergangenen Jahren ins Fichtelgebirge geflossen sind. Deswegen müssen wir schon auch gemeinsam überlegen und prüfen, ob die Gründung eines Zweckverbandes zur Förderung des Tourismus und des Wintersports im südlichen Landkreis als Äquivalent zum Zweckverband im Fichtelgebirge ein machbarer und gangbarer Weg sein kann.
Denn Pegnitz als Tor zur Fränkischen Schweiz, mit seinem Eisstadion oder gerade auch das touristisch geprägte Pottenstein könnten gemeinsam mit den umliegenden Gemeinden damit wachsen und ihre touristischen und wintersportlichen Angebote auf stabilere Füße stellen. Hier gibt es noch reichlich ungehobenes Potenzial, dass wir als Landkreis nicht unentwickelt lassen dürfen.
Denn man muss dabei schon auch sehen, dass uns die bayerische Staatsregierung in diesen Punkten kräftig im Regen stehen lässt. Hilfe zur Selbsthilfe ist hier genauso angesagt wie im Fichtelgebirge. Auch das ist in meinen Augen aktive Landkreispolitik.
Auch das Landratsamt selbst, sorgt immer wieder für viel Diskusionsbedarf und Gesprächsstoff. Als erste Anlaufstelle für unsere Bürger, muss dieses Amt mit einer bürgernahen und transparenten Verwaltung diesen Menschen zur Seite stehen. Ich will eine Kreisverwaltung, die unterstützt statt verwirrt, die informiert statt abschreckt. Ob digital über die Website, in Social Media, selbst mit gedruckten Info-Flyern oder persönlichen Sprechstunden – alle Bürgerinnen und Bürger sollen verstehen, was an Unterstützung möglich ist in ihrer Heimat und wie sie Hilfe bekommen und nicht nur, welche Vorschriften sie überwinden müssen. Sie brauchen lebensnahe Terminvergabe – und nicht nur Frust in Telefonschleifen.
Und wenn die Verwaltung sagt: „Das dauert halt“ – dann will ich als Bürger fragen dürfen: Warum? Und wie kriegen wir das schneller hin? Damit diese Verwaltung gut funktioniert, müssen aber auch die Arbeitsbedingungen stimmen. Hier sind wir schnell beim Erweiterungsbau Landratsamt!
Das Thema steht ja seit mehreren Jahren auf der Agenda. Unsere Kreistagsfraktion fordert seit langem, dass hier schleunigst an die Umsetzung gegangen werden muss, die vorherrschenden Bedingungen sind alles andere als gut. Denn der Kreistag hat auch eine Verantwortung gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Dass es hier einfach nicht vorangeht, ist schlichtweg unzumutbar und es muss hier mehr Druck gemacht werden, um gute Mitarbeiter auch zu halten – ohne die nicht läuft im Landratsamt.
Ich möchte auch, dass wirtschaftliche Stärke nicht nur in den großen Gemeinden oder der Stadt passiert. Neue Ideen brauchen Mutmacher, keine Hürden. Wir brauchen Arbeitsplätze vor Ort, Versorgungssicherheit in kleinen Orten, einen Tourismus mit Qualität, Nachhaltigkeit und Zukunft. Die Wirtschaftsförderung des Landkreises muss wieder mutig, einfach und sichtbar sein. Der Landkreis kann und sollte hier mehr leisten – nicht nur verwalten, sondern gestalten.
Ein wichtiger Schritt dazu ist das Regionalen Innovationszentrum, dem RIZ, an dem sich der Landkreis beteiligt. Natürlich ist mir bewusst, dass die Kreiskasse leer ist und wir genau schauen müssen, für was Geld ausgegeben wird. Aber das RIZ wird sich lohnen. Davon bin ich überzeugt.
Das RIZ wird eines der regionalen Hotspots für Start-Ups, Innovationen, Austausch und Kooperationen sein, eng mit den anderen regionalen Innovationszentren zusammen arbeiten und hiermit einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung und Schaffung von zukunftsweisenden Projekten und Arbeitsplätzen in der Region leisten.
Das bringt mich zu meinem nächsten Thema – der Mobilität. Mobilität darf nicht vom Auto abhängen. Sie ist Teilhabe, sie ist Alltag, sie ist Grundrecht. Der aktuelle Zustand der Bahnstrecke zwischen Pegnitz und Nürnberg zeigt uns schmerzlich, wie fragil unsere Verkehrsanbindung ist.
Seit dem 19. September 2025 ist diese wichtige Verbindung wegen maroder Brücken im Pegnitztal gesperrt – voraussichtlich bis Februar 2026. Es gibt keinen durchgehenden Zugverkehr von Bayreuth über Pegnitz nach Nürnberg. Der Schienenersatzverkehr mit Bussen ist eingerichtet, aber er funktioniert nicht reibungslos, ist umständlicher und – wenn der Stau auf der A9 mal wieder zuschlägt – dauert es entsprechend länger.
Das zeigt: Wir brauchen mehr als kurzfristige Lösungen. Wir brauchen echte Zukunftsaussichten für unsere Region. Der Landkreis unterstützt die Elektrifizierung unserer Bahnstrecken, etwa die Strecke Bayreuth–Schnabelwaid, und fördert den Einsatz von Akku-Zügen.
Auch die Anbindung an die Franken-Sachsen-Magistrale ist für uns von strategischer Bedeutung. Wir haben als Kreistag entschieden, die Geschäftsstelle Bahnelektrifizierung bei der Logistik Agentur Oberfranken weiter zu finanzieren – das ist richtig und wichtig. Aber wir dürfen uns nicht mit Konzepten bis 2035 oder 2040 vertrösten lassen. Politik muss Druck machen, wenn Jahrzehnte verstreichen, bis Infrastrukturprojekte umgesetzt werden.
Deshalb sage ich klar: Mobilität ist mehr als ein Fahrplan. Wir brauchen gute Übergänge zwischen Bahn, Bus und Rad. Wir brauchen flexible Lösungen wie Rufbusse, sichere Radwege und smarte Verkehrsmodelle. Kein Ort im Landkreis darf abgehängt bleiben – weder in Pegnitz noch in Plankenfels, weder in Warmensteinach noch in Waischenfeld.
Ja, wir haben einen Konsolidierungshaushalt. Aber ich sage klar: Sparen – ja. Aber nicht bei denen, die Unterstützung brauchen. Nicht bei Familien, nicht bei Pflege, nicht bei Jugendhilfe und Kultur. Es gibt Förderprogramme, interkommunale Kooperationen, digitale Verwaltungsoptimierungen – wir müssen diese Chancen aktiv nutzen. Wir müssen hier in Zukunft mehr lenken, priorisieren und vorausschauen. Denn Sparpolitik darf auf keinen Fall zu sozialer Kälte führen.
Auch in der Gesundheitsversorgung braucht es eine klare Haltung. Wir alle wollen das Klinikum Bayreuth nicht nur erhalten, sondern stärken und weiterentwickeln – es muss öffentlich und leistungsfähig bleiben. Ob es langfristig in Richtung eines Universitätsklinikums geführt wird, muss geprüft werden und sich zeigen – aber es darf auf keinen Fall über eine Privatisierung nachgedacht werden, sondern es muss eine zukunftsfähige Lösung sein und hier sind wir – auch dank unserer starken Kreisräte auf einem guten Weg.
Gleichzeitig müssen wir aber auch kommunale MVZs fördern und absichern, damit die ärztliche Versorgung auch in ländlichen Regionen gewährleistet bleibt. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwierig es ist, mit Kindern oder auch älteren Patienten eine nahe gelegene, ärztliche und umfängliche Versorgung zu erhalten.
Nur gemeinsam können wir den Landkreis in eine Zukunft führen, die den aktuellen Status mit finanziellen Herausforderungen, trennenden Haltungen und Vorwürfen und populistischen Wind von rechts überwindet und für uns, unsere Kinder und Kindeskinder lebenswert macht.
Ich glaube nicht an Führung durch Lautstärke und auf den Tisch hauen. Aber auch nicht durch vertrösten, verschieben und mit jedem „lieb Kind sein“. Ich glaube an feste Strukturen, klare Ziele und gegenseitiges Vertrauen. Ein gutes Team funktioniert durch Respekt und ein ehrliches Miteinander – ich weiß … das ist in der Politik nicht immer leicht. Aber ich bin der Überzeugung, das ist der einzige Weg, wie wir alle Hürden bewältigen können, die wir zu überbrücken haben.
Mein wichtigster Grundsatz ist: Es ist nicht wichtig, wer vor einem steht – sondern wer hinter einem steht. Wir kommen aus Pegnitz, Gefrees, Creußen, Weidenberg, Mistelbach, Warmensteinach, Bischofsgrün, Bindlach – aus 33 Kommunen, so unterschiedlich wie unsere eigenen Geschichten. Aber was uns verbindet, ist mehr als ein Parteibuch, es ist unsere Heimat und die Menschen, die hier leben. Unsere Kultur, die Feste und der oberfränkische Humor.